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Requisiten – der große Gegner des Hobbyzauberers

Requisitenaufbewahrung für Hobbyzauberer: Schluss mit dem Chaos!

Warum euer Requisiten-Chaos euch zu schlechten Zauberern macht

Die brutale Wahrheit über eure Sammelwut

Das Problem: Ihr kauft jeden Monat neue Tricks, aber könnt nicht mal fünf davon perfekt vorführen. Eure Schubladen quellen über mit ungenutzten Gimmicks, während ihr immer wieder die gleichen drei Kartentricks zeigt.

Die Lösung:

Kaufstopp für 6 Monate einhalten: Ich weiß, es tut weh, aber ihr müsst den Mut haben, euren Kaufrausch zu stoppen. Jeder neue Trick ohne das nötige Training macht euch schlechter, nicht besser. Setzt euch ein Datum im Kalender und haltet euch daran. Die Tricks laufen nicht weg, aber eure Zeit und euer Geld schon.

Ehrliche Bestandsaufnahme: Was könnt ihr wirklich? Setzt euch hin und macht eine brutale Inventur. Nicht was ihr theoretisch könnt, sondern was ihr vor Publikum vorführen würdet, ohne zu schwitzen. Alles andere gehört nicht in euer aktives Repertoire. Die meisten von euch werden schockiert sein, wie wenig übrig bleibt.

Pro neu gekauftem Trick müssen zwei alte weg: Das ist das Gesetz der Zauberer-Ökonomie. Für jeden neuen Trick, den ihr kauft, müssen zwei alte das Haus verlassen. Verkauft sie, verschenkt sie oder schmeißt sie weg. Nur so bleibt eure Sammlung überschaubar und ihr werdet nicht vom eigenen Material erschlagen.

Wie verlorene Gimmicks euer Selbstvertrauen zerstören

Das Problem: Mitten in der Vorführung fehlt plötzlich die wichtige Münze oder der spezielle Marker. Euer Selbstvertrauen bricht zusammen, die Show wird zum Desaster.

Die Lösung:

Checkliste vor jedem Auftritt abarbeiten: Profis arbeiten immer mit Checklisten, egal ob sie zum ersten oder zum tausendsten Mal auftreten. Schreibt für jede eurer Routinen genau auf, welche Requisiten ihr braucht. Hakt jeden einzelnen Punkt ab, bevor ihr das Haus verlasst. Diese fünf Minuten können euch vor stundenlanger Peinlichkeit bewahren.

Backup-Requisiten für kritische Tricks: Für eure wichtigsten Effekte braucht ihr immer Ersatz. Gerade bei Gimmicks, die sich abnutzen oder kaputt gehen können. Ja, das kostet Geld, aber was kostet euch ein verpatzter Auftritt? Kauft die wichtigsten Sachen doppelt und lagert die Backups getrennt von eurer Hauptausrüstung.

Feste Rückkehr-Routine nach jeder Vorführung: Entwickelt das Ritual, sofort nach jeder Show alle Requisiten zu checken und an ihren Platz zurückzulegen. Nicht am nächsten Tag, nicht später am Abend. Sofort! Nur so wisst ihr, dass für den nächsten Auftritt alles bereit ist.

Der Unterschied zwischen Sammlern und echten Zauberern

Das Problem: Sammler kennen jeden Trick theoretisch, Zauberer beherrschen wenige Tricks perfekt. Ihr seid Sammler geworden, ohne es zu merken.

Die Lösung:

Maximal 20 Tricks im aktiven Repertoire: Mehr schafft kein Mensch perfekt zu beherrschen. Die großen Namen der Zauberkunst haben oft ihr ganzes Leben mit derselben Handvoll Routinen bestritten und sie immer weiter verfeinert. Zwanzig Tricks sind schon sehr großzügig gerechnet. Die meisten Profis kommen mit zehn bis fünfzehn Kernroutinen aus.

Jeden Trick mindestens 100 Mal geübt haben: Das ist das absolute Minimum, bevor ihr einen Trick vor Publikum zeigt. Hundert Durchläufe bedeuten, dass ihr ihn im Schlaf könnt. Dass ihr auch dann nicht versagt, wenn ihr nervös seid oder etwas Unerwartetes passiert. Alles darunter ist Dilettantismus.

Fokus auf Perfektion statt Quantität: Ein perfekt beherrschter Trick ist mehr wert als hundert mittelmäßige. Das Publikum wird sich an den einen perfekten Moment erinnern, aber die hundert schlechten Vorführungen vergessen es nie. Arbeitet lieber ein Jahr an einem Trick, bis er sitzt, als jeden Monat einen neuen anzufangen.

Das System, das euer Zauberleben revolutioniert

Die drei Kategorien, die alles verändern werden

Das System:
AKTIV: Tricks, die ihr perfekt beherrscht (max. 20 Stück)
LERNEN: Tricks, die ihr gerade übt (max. 5 Stück)
ARCHIV: Alles andere kommt weg oder wird eingelagert

Die Umsetzung:

Drei verschiedene Aufbewahrungsorte schaffen: Eure aktiven Tricks gehören dorthin, wo ihr sie täglich erreichen könnt. Das sind eure Arbeitswerkzeuge. Die Lern-Tricks bekommen einen separaten Bereich, wo ihr sie beim Üben schnell zur Hand habt. Alles andere verschwindet in Kisten im Keller oder wird verkauft. Diese räumliche Trennung zwingt euch zur Disziplin.

Klare Regeln für den Wechsel zwischen Kategorien: Ein Trick wird nur dann von “Lernen” zu “Aktiv”, wenn ihr ihn hundert Mal geübt habt und vor drei verschiedenen Testpublika vorgeführt habt. Ein Trick wandert nur dann von “Aktiv” ins “Archiv”, wenn ihr ihn seit sechs Monaten nicht mehr gezeigt habt. Diese Regeln sind heilig.

Monatliche Überprüfung und Anpassung: Setzt euch jeden ersten Sonntag im Monat hin und überprüft eure Kategorien. Was habt ihr wirklich geübt? Was habt ihr tatsächlich vorgeführt? Seid ehrlich zu euch selbst. Nur so funktioniert das System langfristig.

Warum 80% eurer Tricks sofort aussortiert gehören

Die harte Wahrheit: Ihr werdet nie Zeit haben, alle eure Tricks zu lernen. Die meisten sind Impulskäufe, die nur Platz wegnehmen.

Die Lösung:

Alles, was seit einem Jahr unberührt liegt: weg damit: Wenn ihr einen Trick ein ganzes Jahr nicht angerührt habt, werdet ihr es auch nie wieder tun. Das ist die Realität, auch wenn sie weh tut. Diese Tricks blockieren nur euren Kopf und euren Raum. Raus damit! Verkauft sie an andere Hobbyzauberer, die noch in der Sammelphase stecken.

Defekte oder unvollständige Tricks sofort entsorgen: Kaputte Gimmicks repariert ihr nie. Das sagt ihr euch zwar immer, aber es passiert nie. Tricks ohne Anleitung lernt ihr auch nicht mehr. Hört auf, euch selbst zu belügen. Was kaputt oder unvollständig ist, gehört in den Müll. Punkt.

Verkaufen oder verschenken statt horten: Macht anderen eine Freude mit euren ungenutzten Tricks. Es gibt genug Zauberer, die sich über eure Ladenhüter freuen würden. Online-Märkte, Zauberstammtische oder Zauberforen sind perfekt dafür. Das bringt euch sogar noch etwas Geld für neue Investitionen.

Der Aufbewahrungsplan, der funktioniert

Das Konzept:
Ein Platz für aktive Tricks (schnell erreichbar)
Ein Platz für Lern-Material (übersichtlich)
Ein Platz für Archiv (platzsparend, beschriftet)

Die Regeln:

Jeden Trick sofort nach Gebrauch zurücklegen: Das ist wie Zähne putzen – es muss automatisch werden. Kein “leg ich später weg”, kein “steht nur kurz hier”. Sofort nach der Benutzung geht alles an seinen festen Platz. Diese Disziplin unterscheidet Profis von Amateuren.

Wöchentliche 10-Minuten-Aufräumaktion: Jeden Sonntag zehn Minuten investieren, um das System zu kontrollieren. Liegt etwas am falschen Platz? Sind alle Tricks vollständig? Diese zehn Minuten sparen euch Stunden an Sucherei während der Woche.

Nie mehr als drei Tricks gleichzeitig herausnehmen: Mehr schafft ihr sowieso nicht gleichzeitig zu üben. Wenn drei Tricks draußen sind, muss erst einer zurück, bevor der nächste rauskommt. So bleibt euer System sauber und ihr verliert nicht den Überblick.

Professionelle Lagerung statt Amateur-Durcheinander

Diese Behälter braucht ihr wirklich

Die Grundausstattung:
Transparente Plastikboxen mit Deckel (verschiedene Größen)
Schaumstoff-Einlagen für empfindliche Teile
Beschriftungsgerät oder wasserfeste Marker

Investition, die sich lohnt:

Keine Schuhkartons oder Plastiktüten mehr: Hört auf mit diesem Amateur-Kram! Schuhkartons werden feucht, Plastiktüten reißen, und in beiden findet ihr nie etwas wieder. Investiert in richtige Aufbewahrungsboxen. Das kostet einmal Geld, hält aber Jahre und macht euch das Leben unendlich viel leichter.

Stapelbare Systeme für optimale Raumnutzung: Kauft Boxen, die perfekt aufeinander passen. So nutzt ihr jeden Zentimeter eures Stauraums optimal aus. Verschiedene Hersteller haben unterschiedliche Maßsysteme – bleibt bei einer Marke, damit alles zusammenpasst.

Einheitliche Größen für bessere Übersicht: Drei bis vier verschiedene Boxengrößen reichen völlig aus. Mehr verwirrt nur. Eine kleine für Münztricks, eine mittlere für Kartentricks, eine große für Bühnenmaterial. Fertig. Alles andere macht das System nur kompliziert.

Kartentricks organisieren wie die Weltmeister

Das System:
Jeder Kartentrick in separate Box mit Anleitung
Präparierte Decks niemals mit normalen mischen
Gimmicks in kleine Fächer mit Schaumstoff

Die Praxis:

Beschriftung mit Trick-Name und Schwierigkeitsgrad: Schreibt außen auf die Box, was drin ist und wie schwer der Trick ist. Das spart Zeit beim Suchen und hilft euch bei der Auswahl für verschiedene Auftritte. Verwendet wasserfeste Marker, damit die Beschriftung nicht verschmiert.

Ersatzkarten für wichtige Tricks bevorraten: Kartentricks nutzen sich ab, besonders die Schlüsselkarten. Kauft für eure wichtigsten Routinen Ersatz-Decks und lagert sie bei den entsprechenden Tricks. Nichts ist peinlicher, als einen Trick nicht zeigen zu können, weil die Karte kaputt ist.

Regelmäßige Kontrolle auf Abnutzung: Checkt eure Karten regelmäßig auf Knicke, Risse oder Verfärbungen. Tauscht verschlissene Decks aus, bevor sie euch bei einem wichtigen Auftritt im Stich lassen. Profis erkennt man daran, dass ihre Karten immer tadellos aussehen.

Münzen, Bälle und Close-Up-Material richtig lagern

Münzen-Organisation:

Verschiedene Münzgrößen getrennt aufbewahren: Mischt niemals verschiedene Münzgrößen in einer Box. Das gibt nur Chaos beim Suchen und ihr greift beim Trick zur falschen Größe. Separate Fächer für 1-Euro-Münzen, 50-Cent-Stücke und so weiter.

Gimmick-Münzen einzeln in Samtbeutel: Präparierte Münzen sind teuer und empfindlich. Jede gehört in einen eigenen weichen Beutel, damit sie nicht aneinander reiben und beschädigt werden. Beschriftet die Beutel, damit ihr wisst, welcher Gimmick drin ist.

Normale Münzen als Reserve-Pool: Habt immer einen Vorrat an unpräparierten Münzen verschiedener Größen. Die braucht ihr für Routinen, bei denen Münzen vom Publikum untersucht werden können oder als Ersatz, wenn mal eine präparierte Münze kaputt geht.

Bälle und Kleinteile:

Schwammige Bälle vor Druck schützen: Schwammbälle werden schnell platt gedrückt und verlieren ihre Form. Bewahrt sie in starren Boxen auf, wo sie nicht zusammengedrückt werden können. Besser wenige perfekte Bälle als viele platte.

Seidenschals in separaten Fächern: Seide ist empfindlich und darf nicht zusammen mit rauen Materialien gelagert werden. Eigene Fächer oder weiche Beutel verwenden. Niemals zusammenknüllen oder falten – das gibt hässliche Knicke.

Elastische Bänder und Fäden trocken lagern: Gummi und Fäden werden spröde, wenn sie feucht werden. Bewahrt sie in trockenen Boxen mit Silicagel-Beuteln auf. Prüft regelmäßig die Elastizität und tauscht sie aus, bevor sie während einer Vorführung reißen.

Das Inventarsystem der Profis übernehmen

Warum ihr jeden Trick katalogisieren müsst

Der Vorteil: Ihr wisst sofort, was ihr besitzt, wo es liegt und in welchem Zustand es ist. Keine doppelten Käufe mehr, keine endlosen Suchaktionen.

Die Methode:

Fortlaufende Nummer für jeden Trick: Jeder Trick bekommt eine eindeutige ID-Nummer. Beginnt mit 001 und zählt hoch. Diese Nummer kommt auf die Aufbewahrungsbox und in eure digitale Liste. So könnt ihr jeden Trick eindeutig identifizieren, auch wenn mehrere ähnlich heißen.

Name, Kategorie, Standort notieren: Schreibt nicht nur auf, wie der Trick heißt, sondern auch, um was für eine Art Trick es sich handelt (Kartentrick, Münztrick, Mentaltrick) und wo genau er steht (Regal 2, Box 5). So findet ihr alles sofort wieder.

Letzte Nutzung und Zustand erfassen: Notiert, wann ihr den Trick das letzte Mal verwendet habt und in welchem Zustand er ist. Das hilft euch bei der Entscheidung, was aussortiert werden kann und was repariert werden muss.

Die App-Lösung, die euer Leben ordnet

Empfehlung: Einfache Inventar-Apps oder Excel/Google Sheets verwenden

Die Spalten:

ID-Nummer, Trick-Name, Kategorie: Das sind die Grunddaten für jeden Eintrag. Mit der ID-Nummer könnt ihr sortieren, nach Trick-Namen suchen und nach Kategorien filtern. Diese drei Spalten sind das absolute Minimum für ein funktionierendes System.

Standort, Vollständigkeit, letzter Check: Hier steht die wichtige praktische Information. Wo finde ich den Trick? Ist alles vollständig oder fehlen Teile? Wann habe ich das letzte Mal nachgeschaut? Diese Spalten sparen euch unendlich viel Zeit beim Suchen.

Notizen zu Reparaturen oder Besonderheiten: Hier kommt alles rein, was wichtig ist: “Gimmick hat kleinen Riss”, “Anleitung auf Englisch”, “Braucht neue Batterien”. Diese Notizen sind Gold wert, wenn ihr den Trick nach Monaten wieder herausholt.

Der Trick: Fotos zu jedem Eintrag hinzufügen

Macht ein Foto von jedem Trick und fügt es zu eurem Inventar hinzu. So erkennt ihr sofort, um welchen Trick es sich handelt, auch wenn der Name nicht eindeutig ist. Außerdem seht ihr den Zustand zum Zeitpunkt der Katalogisierung und könnt Verschleiß besser beurteilen.

Schneller finden statt stundenlang suchen

Das Problem: “Ich weiß, dass ich den Trick irgendwo habe…”

Die Lösung:

Feste Plätze für jede Kategorie: Alle Kartentricks stehen links, alle Münztricks in der Mitte, alle Mentaltricks rechts. Immer. Ohne Ausnahme. So wisst ihr sofort, in welcher Ecke ihr suchen müsst, auch ohne ins Inventar zu schauen.

Nummerierte Boxen mit Inhaltsverzeichnis: Jede Aufbewahrungsbox bekommt eine Nummer, die gut sichtbar außen draufsteht. An eurem Lagerplatz hängt eine Liste, welche Tricks in welcher Box sind. Ein Blick auf die Liste, Box holen, Trick raus. Fertig.

Such-Funktion in digitaler Inventarliste nutzen: Deshalb ist eine digitale Liste so wertvoll. Ihr gebt den Namen ein und wisst sofort, wo der Trick steht. Keine mühsame Sucherei durch alle Boxen mehr. Diese fünf Sekunden Suchzeit sparen euch oft Stunden.

Transportlösungen für echte Zauberer

Der perfekte Zauberkoffer für jeden Einsatz

Für Bühnenauftritte:

Rollkoffer mit Hartschale für größere Requisiten: Bei Bühnenauftritten habt ihr meist viel Material dabei. Ein Rollkoffer schont euren Rücken und eine Hartschale schützt eure teuren Requisiten vor Stößen und Druck. Investiert in Qualität – billige Koffer gehen immer im ungünstigsten Moment kaputt.

Gepolsterte Fächer für empfindliche Teile: Gimmicks sind oft filigran und teuer. Sie brauchen Schutz vor Stößen und Druck. Schaumstoff-Einlagen oder gepolsterte Fächer sind Pflicht. Lieber einmal richtig investieren als ständig kaputte Requisiten ersetzen müssen.

Separate Sektion für Kostüm und Zubehör: Requisiten und Kleidung gehören getrennt. Kostüme können Requisiten verschmutzen, Requisiten können Kostüme beschädigen. Separate Bereiche im Koffer oder ein zweiter Koffer für die Kleidung.

Für Close-Up:

Kompakter Attaché-Koffer: Für Close-Up-Auftritte braucht ihr Mobilität. Ein kleiner, eleganter Koffer macht einen professionellen Eindruck und passt überall hin. Achtet auf solide Schlösser und Scharniere – die werden oft beansprucht.

Übersichtliche Fächeraufteilung: Bei Close-Up zählt jede Sekunde. Ihr müsst jeden Trick sofort finden, ohne zu suchen. Viele kleine Fächer sind besser als wenige große. Jeder Trick an seinem festen Platz.

Schneller Zugriff ohne langes Suchen: Der Koffer muss so organisiert sein, dass ihr auch im Dunkeln oder unter Stress sofort findet, was ihr braucht. Übt das Packen und Auspacken, bis es automatisch läuft.

Close-Up-Taschen, die euch zum Star machen

Die Anforderungen:

Viele kleine Fächer für verschiedene Gimmicks: Close-Up lebt von der Vielfalt. Münzen, Karten, Gummibänder, Stifte – alles braucht seinen Platz. Eine gute Close-Up-Tasche hat mindestens zehn verschiedene Fächer in unterschiedlichen Größen.

Stabile Reißverschlüsse und Nähte: Close-Up-Taschen werden stark beansprucht. Ihr greift ständig rein, packt unter Zeitdruck. Billige Taschen gehen schnell kaputt, meist im ungünstigsten Moment. Investiert in Qualität von Herstellern, die sich auf Zaubererartikel spezialisiert haben.

Unauffälliges Design für professionellen Auftritt: Eure Tasche ist Teil des Auftritts. Sie sollte elegant und unauffällig sein, nicht wie eine Werkzeugtasche aussehen. Schwarz oder dunkles Braun sind die besten Farben für professionelle Auftritte.

Der Profi-Tipp:

Mehrere identische Taschen für verschiedene Routinen: Profis haben oft drei oder vier identische Taschen, jede für eine bestimmte Art von Auftritt gepackt. Kindergeburtstag, Business-Event, Dinner-Show – jede Situation braucht andere Tricks. So müsst ihr nicht jedes Mal umpacken.

Eine Tasche pro Show komplett vorbereiten: Packt eure Tasche am Abend vor dem Auftritt komplett fertig. Checkt jeden Trick, jedes Gimmick. Am Tag des Auftritts nur noch nehmen und gehen. Kein Stress, keine vergessenen Requisiten.

Backup-Tasche für Notfälle: Habt eine zweite Tasche mit einfacheren Tricks als Notfall-Repertoire. Falls die Haupttasche vergessen wird oder kaputtgeht. Mit einfachen Tricks, die immer funktionieren und kein spezielles Material brauchen.

Nie wieder wichtige Requisiten vergessen

Das Checklisten-System:

Für jede Show eine spezifische Packliste: Schreibt für jeden Auftrittstyp eine genaue Liste aller benötigten Requisiten. Kindergeburtstag braucht andere Sachen als Firmenfeier. Diese Listen sind euer Sicherheitsnetz gegen vergessene Requisiten.

Abends vor dem Auftritt alles einpacken: Niemals am Morgen des Auftritts packen! Abends habt ihr Zeit und Ruhe, jeden Punkt der Liste abzuarbeiten. Morgens seid ihr gestresst und vergesst garantiert etwas Wichtiges.

Morgens nochmal gegen Checkliste prüfen: Doppelt hält besser. Ein schneller Kontrollblick am Morgen schadet nie. Manchmal fällt einem nachts noch ein wichtiges Detail ein, das nachgepackt werden muss.

Die Backup-Strategie:

Ersatz-Gimmicks für kritische Tricks: Für eure Parade-Tricks braucht ihr Ersatz. Gimmicks gehen kaputt, werden vergessen oder verloren. Lieber doppelt kaufen als im entscheidenden Moment ohne Trick dastehen.

Einfache Notfall-Tricks ohne Requisiten: Lernt ein paar Tricks, die ganz ohne Material funktionieren. Gedankenübertragung, Vorhersagen mit Gegenständen vom Publikum, improvisierte Kartentricks mit geliehenen Karten. Das sind eure Lebensversicherung für den Notfall.

Kontaktdaten für Requisiten-Verleih: In größeren Städten gibt es Zaubershops oder Kollegen, die Material verleihen. Speichert deren Kontaktdaten im Handy. Falls wirklich mal alles schiefgeht, könnt ihr dort anrufen und euch retten lassen.

Pflege und Wartung eurer Investitionen

So überlebt euer Material Jahrzehnte

Karten pflegen:

Niemals mit schmutzigen Händen berühren: Karten nehmen jeden Schmutz und jedes Fett auf. Wascht euch vor jeder Übung und vor jedem Auftritt gründlich die Hände. Cremt sie nicht ein – das macht die Karten schmierig. Saubere, trockene Hände sind die Grundvoraussetzung für langlebige Karten.

Regelmäßig neue Decks für Shows kaufen: Show-Karten müssen tadellos aussehen. Kauft für wichtige Auftritte immer neue Decks und packt sie erst kurz vor der Show aus. Übungsdecks sind für das Training, Show-Decks nur für Auftritte. Diese Trennung ist heilig.

Alte Übungsdecks von Show-Decks trennen: Markiert eure Übungsdecks deutlich, damit ihr sie nicht versehentlich für Shows verwendet. Ein Punkt mit wasserfestem Marker auf der Rückseite reicht. So vermeidet ihr, dass verschlissene Karten euren professionellen Auftritt ruinieren.

Münzen und Metall:

Mit weichem Tuch nach Gebrauch reinigen: Münzen nehmen Hautfett und Schweiß auf, das sie anlaufen lässt. Nach jedem Gebrauch kurz mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen. Das erhält den Glanz und verhindert hässliche Flecken.

Vor Feuchtigkeit schützen: Metall rostet, besonders bei billigen Gimmicks. Lagert Münzen und Metallgegenstände immer trocken. Silicagel-Beutel in den Aufbewahrungsboxen saugen überschüssige Feuchtigkeit auf und schützen euer Material.

Gimmick-Münzen nie zusammen mit normalen lagern: Präparierte Münzen können durch normale Münzen beschädigt werden. Sie sind oft weicher oder haben empfindliche Mechanismen. Separate Lagerung schützt eure teuren Investitionen vor Kratzern und Dellen.

Reparaturen, die jeder Zauberer beherrschen muss

Basic-Reparaturen:

Kartentrick-Gimmicks mit Tesafilm retten: Kleine Risse in präparierten Karten könnt ihr oft mit dünnem, durchsichtigem Tesafilm reparieren. Von der Rückseite aufkleben, damit es nicht auffällt. Das ist nur eine Notlösung, aber sie kann einen Trick für ein paar weitere Auftritte retten.

Fäden und elastische Bänder ersetzen: Das müsst ihr können! Kauft verschiedene Fadenstärken und Gummibänder in verschiedenen Dicken. YouTube-Tutorials zeigen euch, wie es geht. Diese Reparaturen sind einfach und sparen viel Geld.

Kleine Risse in Seidenschals nähen: Mit dünnem Garn und einer feinen Nadel könnt ihr kleine Löcher in Seidentüchern reparieren. Das erfordert etwas Übung, aber gute Seidentücher sind teuer. Eine unsichtbare Reparatur ist besser als ein neuer Kauf.

Werkzeug-Grundausstattung:

Sekundenkleber für Notfälle: Hochwertiger Sekundenkleber kann viele Gimmicks retten. Aber Vorsicht: Erst an einer unwichtigen Stelle testen! Sekundenkleber kann manche Materialien beschädigen oder verfärben.

Verschiedene Tesafilm-Arten: Dünner, durchsichtiger Film für Karten, stärkerer für Papier-Gimmicks, doppelseitiger für Befestigungen. Jeder Typ hat seinen Einsatzbereich. Kauft Qualitätsmarken – billiger Film löst sich oft ab.

Kleine Schere und Nähzeug: Eine kleine, scharfe Schere und Grundnähutensilien gehören in jeden Zauberkoffer. Damit könnt ihr schnell kleinere Reparaturen machen oder Anpassungen vornehmen. Schwarzes und weißes Garn decken die meisten Reparaturen ab.

Wann ihr Tricks entsorgen müsst

Klare Regeln:

Irreparabel beschädigte Gimmicks sofort weg: Wenn ein Gimmick so kaputt ist, dass es nicht mehr richtig funktioniert, gehört es in den Müll. Keine Kompromisse! Ein defekter Trick bei einer wichtigen Show kann euren Ruf ruinieren. Lieber einen Trick weniger als einen unsicheren.

Tricks mit fehlenden Teilen verkaufen oder entsorgen: Unvollständige Tricks sammeln nur Staub und nehmen Platz weg. Verkauft sie als “Ersatzteillager” an andere Zauberer oder werft sie weg. Ihr werdet die fehlenden Teile nie wiederfinden oder nachbestellen.

Veraltete Methoden gegen moderne austauschen: Die Zauberei entwickelt sich weiter. Alte, umständliche Methoden werden durch bessere ersetzt. Wenn ihr eine moderne Version eures Lieblings-Tricks findet, tauscht die alte aus. Platz ist kostbar.

Die Entscheidung: Lieber weniger, aber funktionierende Tricks

Qualität schlägt Quantität immer. Zehn perfekt funktionierende Tricks sind mehr wert als hundert halbkaputte. Euer Publikum wird den Unterschied sofort merken. Professionelle Zauberer sind an ihren tadellosen Requisiten erkennbar.

Von der Sammlung zur Performance-Ausstattung

Euer Repertoire auf das Wesentliche reduzieren

Das Ziel: 15-20 perfekt beherrschte Tricks für alle Situationen

Die Auswahl:

5 Kartentricks für verschiedene Anlässe: Ihr braucht einen einfachen Einstiegstrick für nervöse Situationen, einen starken Mittelpart-Trick mit Publikumsbeteiligung, einen verblüffenden Mentaltrick mit Karten, einen visuellen Effekt für staunende Gesichter und einen bombastischen Abschlusstrick. Diese fünf decken jede Situation ab – von der spontanen Vorführung bis zur geplanten Show.

3 Münztricks unterschiedlicher Schwierigkeit: Ein einfacher Verschwinde-Trick für den Einstieg, eine Routine mit mehreren Münzen für die Mittelstufe und einen komplexen Manipulation-Effekt für Fortgeschrittene. Mit diesen drei Leveln könnt ihr euer Publikum stufenweise beeindrucken und dabei selbst immer sicherer werden.

5 Mentaltricks für besondere Momente: Gedankenlesen funktioniert immer und überall. Ein Trick mit Telefonnummern, einer mit Namen, einer mit persönlichen Gegenständen, einer mit Vorhersagen und einer mit scheinbarer Telepathie. Diese Effekte brauchen meist wenig Material und hinterlassen den stärksten Eindruck.

5 Bühnen-Routinen für größere Auftritte: Falls ihr vor größerem Publikum steht, braucht ihr Tricks, die auch in der letzten Reihe zu sehen sind. Große Tücher, Seile, Ringe oder Produktion von Gegenständen. Diese Tricks müssen bombastisch und eindeutig sein – Nuancen gehen in großen Räumen verloren.

Die goldene Regel: Ein Platz für jeden Trick

Das Prinzip: Nach der Vorführung geht jedes Requisit sofort an seinen festen Platz zurück

Die Umsetzung:

Beschriftete Fächer für jeden Trick: Jeder eurer 15-20 Tricks bekommt sein eigenes, deutlich beschriftetes Fach. Nicht nur mit dem Namen, sondern auch mit einer kleinen Zeichnung oder einem Foto. So findet auch ein Familienmitglied den richtigen Platz, wenn es euch beim Aufräumen hilft.

Feste Reihenfolge beim Einräumen: Entwickelt ein Ritual für das Einräumen nach jedem Auftritt. Immer in der gleichen Reihenfolge, immer die gleichen Handgriffe. Das wird zur Gewohnheit und ihr vergesst nie etwas. Profis erkennt man an ihren automatisierten Abläufen.

Niemals “später wegräumen”: Das ist der Tod jeder Ordnung! Sofort nach der Vorführung wird aufgeräumt, keine Ausnahme. Auch wenn ihr müde seid, auch wenn Gäste da sind. Fünf Minuten Disziplin sparen euch Stunden der Sucherei beim nächsten Mal.

Wie ihr endlich zum aktiven Zauberer werdet

Der Wandel: Von passiven Sammlern zu aktiven Performern

Die Schritte:

Regelmäßige Shows planen und durchführen: Sucht euch feste Termine für Auftritte. Einmal im Monat im Altersheim, alle zwei Monate bei Kindergeburtstagen, vierteljährlich bei Firmenfeiern. Feste Termine zwingen euch zum Üben und zur Weiterentwicklung. Ohne Auftritte bleibt ihr Sammler.

Repertoire ständig verfeinern statt erweitern: Arbeitet an euren bestehenden Tricks, anstatt ständig neue zu kaufen. Verbessert die Präsentation, feilt an den Übergängen, entwickelt bessere Sprüche. Ein Trick, der über Jahre perfektioniert wurde, ist mehr wert als zehn neue, mittelmäßige Effekte.

Publikumsreaktionen dokumentieren und analysieren: Führt ein Auftrittsbuch! Notiert nach jeder Show, welche Tricks gut ankamen und welche nicht. Was war das Highlight? Wo gab es Probleme? Diese Notizen sind Gold wert für die Weiterentwicklung eures Repertoires.

Das Ergebnis: Weniger Chaos, mehr Magie, bessere Shows!

Mit diesem System verwandelt ihr euch von chaotischen Sammlern in professionelle Performer. Ihr habt weniger Material, aber alles funktioniert perfekt. Ihr findet sofort, was ihr braucht. Ihr könnt spontan auftreten, weil alles vorbereitet ist. Und das Wichtigste: Ihr werdet endlich zu den Zauberern, die ihr schon immer sein wolltet – Künstler, die ihr Publikum verzaubern, anstatt Sammler, die ihre Schätze horten. Das ist der Unterschied zwischen Hobbyzauberern und echten Magiern!

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